In unserem Airbnb-Zimmer in Portree war kein Frühstück
inklusive, weshalb wir die sparsame Variante gewählt haben: Beim Supermarkt mit
Lebensmitteln eindecken und auf dem Zimmer frühstücken. Serviert wurden ein
Instant-Porridge / -Haferbrei, Heidelbeeren, Mini-Babybel und Cracker mit Körnern.
Für den Tag hatten wir eine Rundtour durch den Norden der Isle of Skye geplant
und packten hierfür Reiseproviant ein.
Wir fuhren an der Ostküste der Insel entlang und legten den
ersten Stopp am Kilt Rock Viewpoint ein. Von dort aus hatten wir einen tollen
Blick auf steile Felsen und einen Wasserfall direkt ins Meer. Die Drohne hat
wieder einmal sehr gute Dienste geleistet.
Es wurde langsam mal wieder Zeit für ein Castle und auf der
Route am nördlichsten Punkt befand sich das Duntulm Castle. Normalerweise sind
solche Orte ausgeschildert, sodass man früh darauf hingewiesen wird. Wir
entdeckten jedoch keinerlei Hinweise. Ein Blick auf Google Maps sagte uns, dass
wir bereits vorbeigefahren waren. Also kehrt gemacht und wieder zurückgefahren
und siehe da: Es handelte sich um die sehr kleine Ruine einer ehemaligen Burg
aus dem 14. Jahrhundert. Schilder an der Straße gab es übrigens wirklich keine.
Dafür gab es viele Schafe auf dem Berg, die bereitwillig als Fotomotiv
posierten.
A propos Schafe: In unserem ganzen Leben haben wir noch nie
so viele Schafe in so kurzer Zeit gesehen, wie hier in Schottland (selbiges
gilt für Bäche, Steine und Schlaglöcher). Meistens sind sie auf eingezäunten
Weiden. Manchmal scheint jedoch der Zaun einfach zu fehlen oder sie sind
ausgebüxt, denn stellenweise laufen, stehen oder liegen die Schafe und Lämmer
einfach an oder auf der Straße. Sie interessieren sich auch relativ wenig für
die Autos, aber machen wenigstens (mit einer Ruhe und Gemütlichkeit) irgendwann
Platz. Die Bilderbuch-Vorstellung vom Auto auf der Straße inmitten einer
riesigen Schafherde ist jedoch noch nie wahr geworden. Wir hoffen weiterhin auf
dieses Fotomotiv…
Ein weiteres Castle sollte her und so ging es zum Dunvegan
Castle (vor Ort waren keine Hinweise auf einen veganen Lebensstil sichtbar).
Das Gebäude ist das älteste durchgängig bewohnte Schloss in Schottland und
liegt direkt am Loch Dunvegan („Loch“ wird in Schottland als Bezeichnung für
alle stehenden Gewässer und manche schmalen Meeresbuchten und -arme benutzt). Wir
besuchten die tollen Gartenanlagen mit Waldgarten, Wassergarten, Gewächshaus etc. und machten anschließend Rast am Wasser.
Wir machten uns auf den Rückweg und kehrten noch im
Supermarkt ein, bevor wir zu unserer Unterkunft aufbrachen, um uns kurz frisch
zu machen. Hierbei trafen wir auf unsere Gastgeberin, die sich sehr nett nach unserem Tag erkundigte und berichtete, dass sie solche hohen Temperaturen nicht gewohnt seien. Normalerweise müsste das Wetter ganz anders aussehen. Diese Info haben uns übrigens schon einige Schotten gegeben. Wenn wir dann im Gegenzug von den knapp 30 Grad berichten, die aktuell in Deutschland vorherrschen, gab es meistens großes Erstaunen.
Anschließend wollten entspannt wir zu Fuß in das Zentrum von Portree gehen, um zu Abend zu essen. So lautete der Plan. Bis zum Auffrischen in unserem Zimmer haben wir es geschafft, um dann zu merken, dass mein (Fraukes) Portemonnaie fehlte… „Ganz ruhig, liegt bestimmt im Auto“ dachten wir und suchten in Ruhe erst das Zimmer und dann das Auto durch. Ohne Erfolg… Wir also mit dem Auto wieder ab zum Supermarkt und haben dort den Weg von der Kasse zum Parkplatz abgesucht. Ohne Erfolg… Wir sprachen die Mitarbeiterin Carolyn an, die uns versicherte, dass nichts abgegeben worden sei. Sie würde sich melden, wenn es gefunden werden sollte und empfahl uns, den Verlust auch bei der Polizei zu melden. Haben wir auch gemacht und es waren alle wahnsinnig nett und hilfsbereit. Kreditkarte hatten wir sicherheitshalber direkt gesperrt, mit der EC-Karte war dies nicht möglich, weil das Nennen der IBAN von dem Hotline-Computer auch nach dem 12. Versuch nicht verstanden worden ist. Wir machten uns trotzdem anschließend einen schönen Abend im Restaurant und schrieben im Zimmer an unserem Blog.
Anschließend wollten entspannt wir zu Fuß in das Zentrum von Portree gehen, um zu Abend zu essen. So lautete der Plan. Bis zum Auffrischen in unserem Zimmer haben wir es geschafft, um dann zu merken, dass mein (Fraukes) Portemonnaie fehlte… „Ganz ruhig, liegt bestimmt im Auto“ dachten wir und suchten in Ruhe erst das Zimmer und dann das Auto durch. Ohne Erfolg… Wir also mit dem Auto wieder ab zum Supermarkt und haben dort den Weg von der Kasse zum Parkplatz abgesucht. Ohne Erfolg… Wir sprachen die Mitarbeiterin Carolyn an, die uns versicherte, dass nichts abgegeben worden sei. Sie würde sich melden, wenn es gefunden werden sollte und empfahl uns, den Verlust auch bei der Polizei zu melden. Haben wir auch gemacht und es waren alle wahnsinnig nett und hilfsbereit. Kreditkarte hatten wir sicherheitshalber direkt gesperrt, mit der EC-Karte war dies nicht möglich, weil das Nennen der IBAN von dem Hotline-Computer auch nach dem 12. Versuch nicht verstanden worden ist. Wir machten uns trotzdem anschließend einen schönen Abend im Restaurant und schrieben im Zimmer an unserem Blog.
Gegen 22:45 Uhr Ortszeit (23:45 Uhr in Deutschland)
klingelte das Telefon und Carolyn aus dem Supermarkt erzählte ganz erfreut,
dass sie das Portemonnaie gefunden und im Safe deponiert hatte. Zum Glück waren
wir noch eine weitere Nacht in Portree, sodass wir direkt am nächsten Morgen
zum Supermarkt fahren und das Portemonnaie abholen konnten. Was für eine
Aufregung im Urlaub, die aber zum Glück durch die Unterstützung vor Ort gut ausgegangen
ist.















Super Bilder die ihr da gemacht habt!! :-)
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