Uns hat es wieder über den großen Teich verschlagen: Wir verbringen 20 Tage im Ost/Nordosten der USA und Kanada!
Die Reise startete in Bremen, beinhaltete einen Umstieg in Paris und endete am JFK Airport im Osten New Yorks. Nach einem komfortablen Flug lernten wir das erste Mal das Metro-System New Yorks kennen. Pluspunkte erhalten der günstige Preis, die gute Frequenz der Züge sowie die angenehmen Temperatur in den Zügen. Keinen Blumentopf gewinnen hingehen die intuitive Verständlichkeit der Fahrpläne, die unfassbar stickige und warme Luft am Bahnsteig sowie die Ablehnung der Kreditkarten beim Fahrkartenkauf ohne ersichtlichen Grund (bei Versuch Nr. 12 hat es geklappt).
Nach der Ankunft im Hotel (gelegen in Midtown, dem mittleren Teil Manhattans) machten wir uns direkt auf den Weg, um die Nachbarschaft zu erkunden und dabei das Flatiron Building (erbaut 1902) zu bestaunen. Die schmalste Seite ist gerade mal 2 Meter breit. Aufgrund der Form des Gebäudes fegte der Wind früher so stark durch die angrenzenden Straßen, dass den Damen die Röcke hochwehten. Keine falsche Aufregung: Diese Zeiten sind durch die weitere Bebauung der Gegend inzwischen vorbei.
Wir ließen den Tag im Madison Square Park bei der Kette Shake Shack ausklingen, um einen der besten Fast Food-Burger der Stadt zu probieren. Anschließend konnten wir von der Dachterasse unseres Hotels schon einen ersten Blick auf das in bunten Farben beleuchtete Empire State Building werfen.
Für den nächsten Tag war eine Tour mit einem Hop-on Hop-off-Bus durch Uptown, also dem nördlichen Teil Manhattans, geplant. Auf dem Weg zum Bus bewunderten wir den schönen Bahnhof Grand Central Station, der schon Motiv in vielen Filmen und Serien war. Zu Recht!
Die Bushaltestelle zu finden, gestaltete sich herausfordernd. Zu unserer Verteidigung muss erwähnt werden, dass nicht an jeder Bushaltestelle deutlich gekennzeichnet ist, wann welcher Sightseeing-Bus vorbeikommt. Die Geduld wurde auf eine Probe gestellt, viele Meter wurden gelaufen (manche Wege mehrfach), bis wir uns endlich im Bus niederlassen konnten. Um dann nach einer kurzen Zeit zu merken, dass es der Bus Richtung Downtown war... Wir verließen also wieder den Bus, um zurück zur Haltestelle zu laufen, um dann den richtigen Bus zu nehmen.
In einer solchen Stadt fahren natürlich überall Sightseeing-Busse vorbei. Wir hielten jedoch nach einer bestimmten Linie Ausschau, da wir im Besitz des New York Pass sind, der uns für eine gewisse Zeit (in unserem Fall: Drei Tage) bestimmte Sehenswürdigkeiten und Touren gratis oder zu einem vergünstigten Preis ermöglicht. Dies hielt die Motivation aufrecht, solange nach geplantem Bus und gewünschter Linie zu suchen, bis wir erfolgreich waren.
Die Tour mit einem tollen Guide war absolut klasse und führt an vielen beeindruckenden Bauwerken vorbei. Hier nur ein kleiner Ausschnitt:
Auf der Tour konnten wir direkt am Central Park aussteigen. Mit Leihfahrrädern erkundeten wir die 340 qm² große grüne Lunge New Yorks, für die sich die Erbauer übrigens von europäischen Vorbildern inspirieren ließen.
Als nächstes ging es auf die Aussichtsplattform Top of the Rock, die auf einem Gebäude des Rockefeller Centers einen wunderbaren Blick über ganz Manhattan bietet.
Die Uptown-Bustour hatte uns so gut gefallen, dass wir kurzerhand auch noch die Tour durch Downtown mitgemacht haben. Mit einem noch unterhaltsameren Guide als bei der ersten Tour fuhren wir im südlichen Teil Manhattans an zahlreichen Sehenswürdigkeiten und beliebten Fotomotiven vorbei. Auch der plötzlich einsetzende Regen konnte die Stimmung nicht trüben.
Unsere letzte Station war Times Square, dem Zentrum des Theaterviertels Broadway. In Ermangelung einer Alternative und aufgrund der positiven Erfahrungen vom Vortag, gab es erneut einen Burger im Park bei Shake Shack. Da könnte man sich wirklich dran gewöhnen!
Nach nur anderthalb Tagen New York können wir schon folgende Lerneffekte feststellen:
- Für alle Wege ca. 50 % mehr Zeit einplanen, da man sich auf jeden Fall verläuft, einen U-Bahn-Plan falsch liest oder eine Bushaltestelle übersieht
- Immer mit der Masse schwimmen und nicht stehen bleiben
- So freundlich und hilfsbereit New Yorker generell sind, so penetranter hupen sie im Straßenverkehr bei jeder noch so kleinen Gelegenheit
- Ohropax für schlecht gedämmte Hotelzimmer, da die Stadt einfach niemals schläft
Die Reise startete in Bremen, beinhaltete einen Umstieg in Paris und endete am JFK Airport im Osten New Yorks. Nach einem komfortablen Flug lernten wir das erste Mal das Metro-System New Yorks kennen. Pluspunkte erhalten der günstige Preis, die gute Frequenz der Züge sowie die angenehmen Temperatur in den Zügen. Keinen Blumentopf gewinnen hingehen die intuitive Verständlichkeit der Fahrpläne, die unfassbar stickige und warme Luft am Bahnsteig sowie die Ablehnung der Kreditkarten beim Fahrkartenkauf ohne ersichtlichen Grund (bei Versuch Nr. 12 hat es geklappt).
Nach der Ankunft im Hotel (gelegen in Midtown, dem mittleren Teil Manhattans) machten wir uns direkt auf den Weg, um die Nachbarschaft zu erkunden und dabei das Flatiron Building (erbaut 1902) zu bestaunen. Die schmalste Seite ist gerade mal 2 Meter breit. Aufgrund der Form des Gebäudes fegte der Wind früher so stark durch die angrenzenden Straßen, dass den Damen die Röcke hochwehten. Keine falsche Aufregung: Diese Zeiten sind durch die weitere Bebauung der Gegend inzwischen vorbei.
Wir ließen den Tag im Madison Square Park bei der Kette Shake Shack ausklingen, um einen der besten Fast Food-Burger der Stadt zu probieren. Anschließend konnten wir von der Dachterasse unseres Hotels schon einen ersten Blick auf das in bunten Farben beleuchtete Empire State Building werfen.
Für den nächsten Tag war eine Tour mit einem Hop-on Hop-off-Bus durch Uptown, also dem nördlichen Teil Manhattans, geplant. Auf dem Weg zum Bus bewunderten wir den schönen Bahnhof Grand Central Station, der schon Motiv in vielen Filmen und Serien war. Zu Recht!
Die Bushaltestelle zu finden, gestaltete sich herausfordernd. Zu unserer Verteidigung muss erwähnt werden, dass nicht an jeder Bushaltestelle deutlich gekennzeichnet ist, wann welcher Sightseeing-Bus vorbeikommt. Die Geduld wurde auf eine Probe gestellt, viele Meter wurden gelaufen (manche Wege mehrfach), bis wir uns endlich im Bus niederlassen konnten. Um dann nach einer kurzen Zeit zu merken, dass es der Bus Richtung Downtown war... Wir verließen also wieder den Bus, um zurück zur Haltestelle zu laufen, um dann den richtigen Bus zu nehmen.
In einer solchen Stadt fahren natürlich überall Sightseeing-Busse vorbei. Wir hielten jedoch nach einer bestimmten Linie Ausschau, da wir im Besitz des New York Pass sind, der uns für eine gewisse Zeit (in unserem Fall: Drei Tage) bestimmte Sehenswürdigkeiten und Touren gratis oder zu einem vergünstigten Preis ermöglicht. Dies hielt die Motivation aufrecht, solange nach geplantem Bus und gewünschter Linie zu suchen, bis wir erfolgreich waren.
Die Tour mit einem tollen Guide war absolut klasse und führt an vielen beeindruckenden Bauwerken vorbei. Hier nur ein kleiner Ausschnitt:
Auf der Tour konnten wir direkt am Central Park aussteigen. Mit Leihfahrrädern erkundeten wir die 340 qm² große grüne Lunge New Yorks, für die sich die Erbauer übrigens von europäischen Vorbildern inspirieren ließen.
Als nächstes ging es auf die Aussichtsplattform Top of the Rock, die auf einem Gebäude des Rockefeller Centers einen wunderbaren Blick über ganz Manhattan bietet.
Die Uptown-Bustour hatte uns so gut gefallen, dass wir kurzerhand auch noch die Tour durch Downtown mitgemacht haben. Mit einem noch unterhaltsameren Guide als bei der ersten Tour fuhren wir im südlichen Teil Manhattans an zahlreichen Sehenswürdigkeiten und beliebten Fotomotiven vorbei. Auch der plötzlich einsetzende Regen konnte die Stimmung nicht trüben.
Unsere letzte Station war Times Square, dem Zentrum des Theaterviertels Broadway. In Ermangelung einer Alternative und aufgrund der positiven Erfahrungen vom Vortag, gab es erneut einen Burger im Park bei Shake Shack. Da könnte man sich wirklich dran gewöhnen!
- Für alle Wege ca. 50 % mehr Zeit einplanen, da man sich auf jeden Fall verläuft, einen U-Bahn-Plan falsch liest oder eine Bushaltestelle übersieht
- Immer mit der Masse schwimmen und nicht stehen bleiben
- So freundlich und hilfsbereit New Yorker generell sind, so penetranter hupen sie im Straßenverkehr bei jeder noch so kleinen Gelegenheit
- Ohropax für schlecht gedämmte Hotelzimmer, da die Stadt einfach niemals schläft




























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