Wie an den letzten Tagen, machten wir uns auch heute wieder auf die Suche nach einem leckeren Frühstück. Wir finden es hierbei besonders interessant, nicht direkt die bekannten Ketten anzusteuern, sondern nach anderen Lokalen zu suchen. In einem tollen Café gab es für uns heute unter anderem einen Smoothie, einen Avocado-Toast und ein Brioche mit Ei, Käse und Schinken.
Nachdem wir in den letzten Tagen viele feste Programmpunkte hatten, wollten wir den heutigen Tag etwas flexibler angehen. Zu Fuß erkundeten wir die Stadtteile, die wir bisher noch kaum gesehen hatten: Little Italy, SoHo, NoHo und Greenwich Village. Jeder Stadtteil hat seine eigenen Besonderheiten, wie beispielsweise bei der Architektur. Statt vieler Worte lassen wir Bilder sprechen:
Die langen Spazier- und Radstrecken steckten uns etwas in den Knochen, weshalb wir es uns im Washington Square Park bequem machten. Der Park zieht die Bewohner und Angestellte der Umgebung für eine Mittagspause an. Außerdem stehen Schachtische bereit, an denen man eine Partie spielen kann. Die meisten Personen dort möchten jedoch gegen Geld spielen, weshalb man als Laie besser nicht die "Wanna play a game of chess?"-Fragen bejahen sollte.
Im Park fiel uns ein indisches Food cart (ein kleiner mobiler Street Food-Stand auf Rädern) mit einer wahnsinnig langen Warteschlange auf. Aus dem Internet erfuhren wir, dass der Stand sehr beliebt bei Touristen und Menschen aus der Umgebung ist und sie Wartezeiten von über einer Stunde in Kauf nehmen. Wir ergriffen somit ebenfalls die Gelegenheit und sollten es nicht bereuen: NY Dosas bietet exzellentes Street Food (https://mashable.com/2014/10/19/dosa-man-food-cart-nyc/#Xhly6wt2iPqc). Der Inhaber erzählte uns, dass er sogar Fans in Deutschland hat und bat uns um ein gemeinsames Foto.
Wir besuchten anschließend den Park/Platz Union Square, auf dem ein schöner Wochenmarkt zum Schlendern einlud. Es ist allgemein toll, wie viele verschiedene Parks verschiedener Größe und Gestaltung man in der Stadt findet, um für einen Moment zu vergessen, dass man sich in der Stadt voller Hochhäuser, Autos und Menschen in Hektik befindet.
Auf dem Weg zum nächsten Programmpunkt machten wir Halt bei einem der besten Doughnut-Läden der Stadt: Dough. Eine Sorte klang besser als die andere und wir brauchen nicht explizit zu erwähnen, wie mächtig diese Teile sind...
Nach den vielen km freuten wir uns auf den nächsten Programmpunkt, da wir dachten, dass dieser aus einer Busrundfahrt bestand. Dies stellte sich jedoch als Irrtum heraus, sodass wir am heutigen Tag mehr Schritte als an den Tagen zuvor zurückgelegen sollten...
Wir trafen Guide Rory zur zweistündigen Marvel & DC Superheroes of New York-Tour. Diese drehte sich um die Figuren aus den bekannten Comics, Filmen und Serien (Spider-Man, Batman, Superman etc.) und bot Informationen zum Gebäude, in dem Clark Kent als Reporter des Daily Planet arbeitete oder dass vor der Grand Central Station der finale Kampf des ersten Films gedreht worden ist.
Die Tour war absolut klasse und endete natürlich vor einem Comic Book Store, in wir unsere ersten Superhelden-Comics erstanden haben (The Amazing Spider-Man).
Heute gibt's keine konkreten Lerneffekte des heutigen Tages, sondern eine Bestätigung der bisherigen Erfahrungen: Eine unserer Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub ist die Erkundung einer Gegend, indem wir dort spazieren gehen, etwas essen und einfach in die Stimmung eintauchen. Dies hat eine ganz andere Bedeutung, als das Abarbeiten von touristischen Fokuspunkten, an denen man meistens mit zahlreichen anderen Personen um den besten Platz für ein Foto buhlt. Dies gehört für uns auch dazu, aber vermittelt einem nicht das Gefühl, dass man eine Stadt ein Stückchen besser kennengelernt hat.
Bis jetzt hat unser Urlaub beide Aspekte wunderbar vereint und wir freuen uns auf die weiteren Erfahrungen und Eindrücke.






















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