USA - Winthrop to Scarborough (22.09.2019)

Zum Frühstück gingen wir wieder in das geschätzte Diner in Winthrop und hatten übrigens immer noch nicht alles auf der Speisekarte verstanden. Geschmeckt hat es wieder super und die Atmosphäre in diesen Läden gefällt uns einfach gut. Es ist recht wuselig, alle werden mit "honey" oder "dear" angesprochen und man bekommt von den aufmerksamen Bedienungen Tee und Kaffee satt nachgeschenkt (wie im Film!).

Wir verabschiedeten uns anschließend von unserer Gastgeberin Judi, die einfach nur herzallerliebst und wahnsinnig gastfreundlich war. Also falls ihr in Boston und Umgebung unterwegs seid, ab zu Judi nach Winthrop (https://de.airbnb.com/rooms/25584773?adults=2&source_impression_id=p3_1569196974_MtZ6skAZBIBiNbJY)!

Inzwischen ein Klassiker für uns im Urlaub ist das Besichtigen eines Universitätscampus. In der Nähe von Boston liegt die Harvard University in der Stadt Cambridge (nicht zu verwechseln mit der University of Cambridge in Großbritannien). Harvard ist die älteste Universität der USA und zählt einige ehemalige US-Präsidenten und andere bekannte Personen zu ihren Absolventinnen und Absolventen.







An einem Sonntag sind natürlich kaum Studierende auf dem Campus und in der Umgebung zu sehen, sodass man stellenweise nicht gemerkt hat, dass man an Universitätsgebäuden vorbeigeht.






Es ging dann weiter die Küste entlang Richtung Norden nach Maine, dem östlichsten Bundesstaat der USA. Zuerst besuchten wir den Old Orchard Beach, der neben einem tollen Sandstrand einen Pier mit Restaurants und Geschäften sowie einen kleinen Freizeitpark bietet. Nach unserer Ankunft gab es aber nur zwei positive Punkte zu vermerken: Der Strand war wirklich schön und die Temperaturen herrlich frisch mit 23 Grad Celsius (statt erwarteter 29 Grad). Der Freizeitpark und fast alles auf dem Pier hatte geschlossen, da die Saison vorbei war. Sogar die öffentliche Toilette war nur in der Hauptsaison geöffnet. Wir genossen somit nur kurz die Sonne und fuhren dann weiter.




Die Hoffnungen auf eine schöne nächste Station waren dementsprechend hoch. Diese wurden zusätzlich dadurch geschürt, dass wir im Internet den Kommentar eines Besuchers gelesen hatten, der diesen Platz als "schönsten der Welt" beschrieben hatte. Außerdem sollte es einen sehr guten Essenstand dort geben. Es ging also weiter in den Fort Williams Park nach Cape Elizabeth. Das Gelände umfasst mehrere Sehenswürdigkeiten, unter anderem das Portland Head Light, den ältesten Leuchtturm des Staates Maine.

Was sollen wir sagen? Es war wirklich einer der schönsten Orte, an denen wir bis jetzt waren. Die Aussicht auf das Meer und einige Inseln ist total klasse, verschiedene Wege laden zum spazieren gehen ein und die zu besichtigenden Orte sind alle auf ihre Art interessant. Zudem ist die Anlage sehr gepflegt und ab spätem Nachmittag ist nur noch wenig los und bietet tolle Möglichkeiten für Fotos. An diesem Ort haben wir übrigens das erste Mal die Drohne benutzt.








Der Magen knurrte und forderte Aufmerksamkeit. Diesem wollten wir gerne nachkommen und probierten das erste Mal eine Lobster Roll, eine Art Hot Dog mit Hummer. Wir haben nur Gutes von "Bite into Maine" gehört und die Meinungen waren exakt zutreffend.



Der letzte Stopp des Tages war in unserem Motel in Scarborough. Auch hier hatten wir wieder Glück und fanden ein großes und sehr gepflegtes Zimmer vor. Hier seht ihr das Motel und davor parkend unser Auto (ganz links): Einen Infiniti QX80. Gut, dass er Platz für acht Personen hat, sonst wüssten wir gar nicht, wohin mit uns...


Kommentare