USA - Winthrop/Boston (21.09.2019)

Schlafen ohne Ohropax, einen Garten beim Haus, eine streichelwillige Katze, überall nette Aufmerksamkeiten von der Gastgeberin, und sowieso: Eine total herzliche und liebe Frau, die sich gerne mit uns unterhält, ohne aufdringlich zu sein. Sie erzählte von sich, von der Gegend und erkundigte sich auch beispielsweise danach, wie der Ort ist, in dem wir wohnen. So eine Airbnb-Unterkunft kann man sich nur wünschen!

Morgens machten wir uns zu Fuß auf zu einem klassischen Diner im Ort, um uns mit einem leckeren Frühstück versorgen zu lassen. Die Bedienungen waren allesamt so nett und aufmerksam und erklärten uns bereitwillig alles, was wir in der Karte nicht verstanden haben... Die Frühstückskarten in den USA können schnell mal ganz schön umfangreich werden, weil gefühlt jede Kombination als eigenes Gericht angeboten wird (Beispiel unseres Diners: https://hitidewinthrop.com/9741). Helge wurde irgendwann von einem Gast angesprochen, dass sein T-Shirt super sei und der Spruch gut zu ihm selbst passen würde. Er hat dann sogar um ein Foto gebeten. Es ist wirklich angenehm, wie locker und offen die Menschen hier sind.


Anschließend ging es mit einer Fähre nach Boston, die Hauptstadt des Bundesstaats Massachusetts und die größte Stadt in Neuengland. Dies ist ein Gebiet im Nordosten der USA, das heute sechs Bundesstaaten umfasst und in dem ein Großteil unserer Reiseroute liegt. Die Bezeichnung Neuengland geht übrigens auf den Engländer John Smith zurück, der die Gegend am Anfang des 17. Jahrhunderts erkundete und den manche von euch vielleicht aus dem Disney-Film Pocahontas kennen.






An unserem wahrscheinlich heißesten Reisetag hatten wir den Plan ins Auge gefasst, den Freedom Trail entlang zu gehen. Diese 4 km-lange Route bietet führt einen an verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Plätzen vorbei, die von historischer Bedeutung für die Stadt sind. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf die Stationen der Amerikanischen Revolution gelegt, die 1776 zur Loslösung der 13 britischen Kolonien von der Krone und zur Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika führte.







Während einer Station im Boston Common, dem ältesten öffentlichen Stadtpark der USA, fielen uns viele Buden, noch mehr Leute und irgendwann auch ein strenger Geruch nach Marihuana auf... Irgendwann haben wir verstanden, dass wir auf dem Boston Freedom Rally gelandet waren, einem jährlich stattfindenden Event zur Forderung der Marihuana-Gesetze. Die Stimmung war bei allen Besuchern dementsprechend entspannt und sogar die Eichhörnchen wirkten etwas langsamer und zahmer, als man es sonst gewohnt war...


Auch neben dem Freedom Trail und dem Marihuana-Festival gab es in der Küstenstadt Boston allerhand tolle Dinge zu entdecken, wie zum Beispiel die wunderschöne Lobby des Omni Parker Hotels, das älteste noch seetüchtige Kriegsschiff der Welt oder leckere Amarettini von einem der vielen italienischen Läden in der Stadt.




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